Wir freuen uns riesig, dass so viele Menschen gestern unserer Einladung in den Kulturbahnhof Hersbruck gefolgt sind, um mehr über unser Vorhaben einer kollektiven Nussverarbeitung zu erfahren.
Besonders haben wir uns über die vielen neuen Gesichter gefreut, die über die Presse, den Kulturbahnhof, Mund-zu-Mund oder die Pegnitztalliste von der Veranstaltung erfahren hatten.

Franziska, Petra und Beatrix hatten köstliche herzhafte und süße Leckereien aus unseren eigenen Walnüssen, aus Walnussmus und Walnussmehl gezaubert, mit denen wir die Gäste begrüßten.
Die Stimmung war so von Anfang an sehr locker und offen. Florian führte durch den Abend und sorgte für den roten Faden. Judit stellte das Anliegen und die verschiedenen Aktivitätsstränge des Nüsseprojekts vor und Petra führte mit Bildern allen Anwesenden die einzelnen Phasen der Nussverarbeitung anschaulich vor Augen: von der Ernte über das Trocknen, Knacken und Nachsortieren bis hin zur Nussmus-Herstellung und Abfüllung.
Hier die Präsentation „Nüsse fürs Nürnberger Land“ als PDF (4,9 MB)
Jenny erläuterte, auf welche Weisen sich die 25 Anwesenden in die gemeinsame Nussverarbeitung einbringen können – ganz nach persönlichem Interesse und Kapazitäten. Als Dankeschön erhalten alle Mitwirkenden wie auch in den vergangenen Jahren einen Teil der Nussprodukte (Nussmus, Nussöl, Nussmehl, Kerne – je nach persönlichen Vorlieben), während ein anderer Teil wie bisher in ausgewählten Läden verkauft wird, um die Kosten der Verarbeitung zu decken.

Florian machte deutlich, dass es nicht unser Anliegen ist, ein Lebensmittel zu produzieren, das lediglich verkauft wird. Vielmehr geht es uns darum, uns als Menschen über die gemeinschaftliche Ernte und Verarbeitung wieder stärker in Beziehung zu bringen mit unserer Nahrung, unserer Landschaft in der wir leben und natürlich auch mit uns als Mitwirkenden. So ist mit der Verarbeitung lokaler Nüsse viel Handarbeit verbunden, die jedoch in geselliger Runde stattfindet. Ganz im Gegensatz zur industriellen Walnussproduktion in Kalifornien, die auf Tausenden von Hektar in großen Monokulturen erfolgt und komplett durchmaschinisiert ist. In der Fragerunde, erzählte Jürgen begeistert von den schönen Erlebnissen und Begegnungen, die er in der letztjährigen Saison bei den gemeinschaftlichen Nussverarbeitungsaktionen hatte.

Zum Ende folgten viele der Anwesenden unserer Einladung und vermerkten im aushängenden Plakat, an welchen der Ernte- und Verarbeitungsschritten sie sich beteiligen wollen. Nun haben wir ein gut gefülltes Plakat – auf dem aber durchaus noch Platz für weitere Mitwirkende ist – und können vorfreudig sagen: „Wir knacken das!“
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Der Nusskreis mit Elli, Franziska, Jenny, Kaspar, Florian, Beatrix, Judit und Petra

