Unsere Zukunftswerkstatt für das zweite Jahr im Nüsseprojekt

Mit der Zukunftswerkstatt hat Judit zu Beginn des zweiten Nüsseprojekt-Jahres zu einem Zusammenkommen Interessierter und Beteiligter eingeladen, um über Ideen, vorhandene Ressourcen und nächste Schritte im zweiten Projektjahr zu sprechen.

Zwei sonnige Samstagnachmittage im Februar, die die Anwesenden sonst eher nach draußen gelockt hätten, brachten sie stattdessen voller positiver Stimmung in den virtuellen Raum. Mit der Moderation von Sven Latzel waren wir gut begleitet, um die vielen Themen rund um das junge Projekt zu besprechen.

Judit hielt zuerst eine stolze Rückschau auf die bisherigen Aktivitäten im Nüsseprojekt. Einen kleinen Einblick könnt ihr im Jahresrückblick nachlesen. Eine Standortbestimmung erfolgte dann durch alle 12 Beteiligten, indem wir uns fragten, was im Nüsseprojekt mehr Raum oder weniger Raum bekommen soll, was wir fortsetzen, was beenden und womit wir neu beginnen wollen.

Es folgte eine kreative Phase, in der alle ihre Ideen für Aktivitäten in diesem Jahr auf einer digitalen Blumenwiese einsäen konnten. Dieses bunte Potpourri analysierten Judit, Iruna und Jana noch einmal genauer in der Woche bis zum zweiten Teil der Zukunftswerkstatt. Dieser bot Gelegenheit, um die Prioritäten und Zeiträume der vielen Projektideen herauszufinden und zu klären, worauf wir uns mit den vorhandenen personellen Ressourcen konzentrieren werden und wer sich wofür den Hut aufsetzen möchte und kann. Judit wird weiter Fokushaltende fürs Projekt sein. Da die für Projektgelder, die wir für Honorare einsetzen können, jedoch aufgebraucht sind, kann das 2021 nur in ehrenamtlichem Rahmen erfolgen. Im Begleitkreis, der sich monatlich spricht, werden weiter Jan, Florian und Judit aktiv sein – neue Menschen sind willkommen!

Unsere Vorhaben für 2021 sind:

  • eine oder zwei geeignete Flächen für die Esskastanien-Sorten-Versuchspflanzung zu finden
  • die erste kleine Menge an Walnüssen, die wir bei der Gelben Bürg haben knacken lassen, zum ersten Hersbrucker Nussmus zu verarbeiten und mit dieser Leckerei das Nüsseprojekt weiter bekannt machen,
  • uns mit der Fortsbetriebsgemeinschaft und dem Landschaftspflegeverband vernetzen und klären, inwieweit essbare Waldränder mit Esskastanienpflanzungen ein gemeinsames Projekt sein könnten,
  • einen Kurs zum Thema „Walnuss-Schnitt“ anbieten
  • in Kooperation mit der Ökomodellregion eine Veranstaltung zum Thema „Bio-Nussanbau“ organisieren
  • eine Infotafel zu unserem Projekt entwerfen und im Rahmen eines kleinen Festes auf dem Walnusshain aufstellen.
  • Und natürlich: unsere Pflanzungen pflegen und vervollständigen
  • Und im Herbst: Walnüsse ernten, Lohnknacken mit der Gelben Bürg organisieren, und weitere leckere Nussprodukte herstellen und unter die Leute bringen

Für fast alle Vorhaben können wir noch tatkräftige Unterstützung gebrauchen. Spricht dich etwas an? Hast du Lust, dich einzubringen? Dann melde dich gern bei Judit: email hidden; JavaScript is required

Wir sind gespannt, in welcher Weise in diesem Jahr das Projekt gedeihen wird!